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Kordes KLD Wasser- und

Abwassersysteme GmbH

Möllberger Str. 20. 32602 Vlotho

Tel: 05733-9908-0. Fax: -101





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Ermöglicht die Erfüllung von gesetzlich vorgeschriebenen Auflagen und Hygienemaßnahmen

zuverlässige Funktion

einfache Handhabung bei Einbau, Betrieb und Wartung

Damit die Rohre frei bleiben - Fettabscheider sind Vorschrift!

Unser Sortiment an Fettabscheideranlagen aus Kunststoff und Beton ermöglicht die Erfüllung der gesetzlich vorgeschriebenen Auflagen und Hygienemaßnahmen bei verschiedensten Anforderungen und Einbausituationen.


Die zuverlässige Funktion, die einfache Handhabung bei Einbau, Betrieb und Wartung machen unsere Anlagen zur ersten Wahl.

WARUM brauchen wir Fettabscheider?

WO brauchen wir Fettabscheider?

Abscheideranlagen für Fette sind immer dann einzusetzen, wenn Fette und Öle pflanzlichen und

tierischen Ursprungs aus dem Schmutzwasser zurückgehalten werden müssen.


Dies gilt für Betriebe gewerblicher und industrieller Art, z.B. für:

Funktionsprinzip

Fettabscheideranlagen bestehen aus einem Schlammfangraum, einem Fettabscheideraum und aus

der Probenahmeeinrichtung. Das zulaufende fetthaltige Abwasser wird zunächst über eine Einlauf-

beruhigung in den Fettabscheider geführt. Dadurch wird eine Ver-ringerung der Strömungs-

geschwindigkeit sowie eine gleichförmige Strömungsverteilung bewirkt.


Die Trennung der abscheidbaren Leichtstoffe (Fett) und Sinkstoffe (Schlamm) vom Schmutzwasser

wird alleine durch Wirkung der Schwerkraft erreicht. Emulgierte und dispergierte Öle und Fette

können in Fettabscheidern nicht oder nur geringfügig zurückgehalten werden.

Probenahmeschacht Ø 1000 mm lichte Weite aus Beton,

zum Anschluss an die Ableitung von Abscheideranlagen, leerlaufend.


Zu- und Ablauf für Kunststoff-Rohre aus:

PE-HD (nach DIN 19537);

PVC-KG (nach DIN V19534);

PP oder AS.


Probenahmeraum Durchmesser 1000 mm,  Absturzhöhe 160 mm.

Probenahmeschacht Beton

Bestimmung der Abwasserhebeanlage

nach Bedarf Polyethylen oder Beton. Komplett mit Pumpenschacht, Armaturen, Pumpen und Steuerung

Einbaugründe für Fettabscheideranlagen:

Bis das Abwasser die Kläranlage erreicht, legt es eine lange Strecke zurück. Es würde sich eine Menge an Fett und Lebensmittel-rückständen in den Entwässerungsleitungen ablagern, wenn kein Fettabscheider eingebaut wird. Nach kurzer Zeit wären die Rohr-leitungen verstopft.


„In Betrieben, in denen fetthaltiges Abwasser anfällt, sind Fettabscheider nach EN 1825 einzubauen!“


Die kommunalen Abwassersatzungen bestimmen, dass Rückstände von Fett und Schmutz  vor der Einleitung in das öffentliche Kanalnetz zurückgehalten werden müssen, und verlangen deshalb den Einbau von Fettabscheidern.

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Vermeidung einer Rohrverstopfung

Verhinderung von Korrosions- und Geruchsbildung

Keine Beeinträchtigung der Funktionsweise von Kläranlagen

Regenwasserbewirtschaftung
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Kläranlagen
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Regenwasserbewirtschaftung
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Prinzipiell darf einer Fettabscheideranlage nur Schmutzwasser zugeführt werden, aus dem Fette

und Öle organischen Ursprungs zurückgehalten werden müssen.


Die Zuführung erfolgt über Bodenabläufe mit Geruchverschluss, Entwässerungsrinnen, Ausguss-

becken, Spülen, Spülmaschinen und Behältern.

Abwasserzulauf

WIE funktionieren Fettabscheider?

Der Schlammsammelraum dient zur Speicherung der abgeschiedenen Sinkstoffe (Schlamm). Die Wirkung der Schwerkraft bewirkt bei Stoffen, die spezifisch schwerer als Wasser sind, dass sie zu Boden sinken und sich dort ablagern.


Bei Fleischereien / Fleischwarenfabriken mit Schlachten sowie sonstigen Betrieben mit erhöhtem Schlammanfall ist ein zusätzlicher Schlammfang in mindestens doppelter Größe einzubauen.

Schlammsammelraum

Im Fettabscheideraum wird die Trennung der Öle / Fette vom Abwasser durch die Schwerkraft bewirkt. Öl- und Fettanteile schwimmen durch ihre geringere Dichte gegenüber Wasser oben auf. Sie bilden an der Oberfläche eine stetig wachsende Fettschicht, die zwischen den Zulauf- und Auslaufeinbauten zurückgehalten wird.

Fettabscheideraum

a.)  Es darf in den Fettabschieder kein fäkalhaltiges Abwasser, sonstiges Abwasser oder Regenwasser  

      eingeleitet werden.

b.)  Ebenso darf dem Fettabscheider keine Leichflüssigkeit mineralischem Ursprungs hinzugführt werden.

      Hierfür sind Koaleszenzabscheider erforderlich

Anmerkung:

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Fettabscheider Polyethylen oder Beton?

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Fettabscheider mit integriertem Schlammfang für die Trennung organischer

Fette undÖle vom Schmutzwasser nach DIN 4040 und DIN EN 1825-2

aus fugenlosem Stahlbeton C 35/45 XC4-XD2-XF3-XA1, nach DIN 4281,

    - Mit Nachweis der Auftriebssicherheit

    - Schachtabdeckung Klasse B, 12,5 to. Standard


Varianten:

    -Schachtabdeckung Klasse D, 40 to ( + 4 cm bei Maß Z)

    - Schachtverlängerung für größere Einbautiefen


Allgem. bauaufsichtl. Zulassung Z-54.6-72

Fettabscheider Beton

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Das Abwasser ist der Abscheideranlage für Fette im freien Gefälle zuzuführen.


Abscheideranlagen für Fette müssen wie folgt an die Kanalisation angeschlossen werden:

Abscheideranlagen für Fette, deren Ruhewasserspiegel unter der Rückstauebene liegt (siehe EN 725 -1) sind über eine nachgeschaltete Hebeanlage zu entwässern. (DIN EN 1825-2:2002-05, Kapitel 7.3.)


Wenn keine Rückstaugefahr besteht kann direkt an das Kanalnetz angeschlossen werden.

In jedem Fall ist dem Abscheider ein Probenahmeschacht oder eine Hebeanlage mit Probenahmemöglichkeit nachzuschalten.

Achtung

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Fettabscheider nach DIN EN 1825, mit integriertem Schlammfang, Aufsatzstück aus Kunststoff, stufenloser Höhen- und Niveau-ausgleich, neigbar bis zu 5°, mit Abdeckung Klasse B, nach DIN EN 124 aus GG, geruchsdicht verschlossen, inkl. Aushebeschlüssel, geprüfte Statik.


Zu- und Ablauf für Kunststoff-Rohre aus:

PE-HD (nach DIN 19537);

PVC-KG (nach DIN V19534);

PP oder AS.

Zulassungnr. Z-54.1-440

Fettabscheider Polyethylen

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Ablauftiefe = Zulauftiefe + 70

Das Abwasser ist der Abscheideranlage für Fette im freien Gefälle zuzuführen.


Abscheideranlagen für Fette müssen wie folgt an die Kanalisation angeschlossen werden:

Abscheideranlagen für Fette, deren Ruhewasserspiegel unter der Rückstauebene liegt (siehe EN 725 -1) sind über eine nachgeschaltete Hebeanlage zu entwässern. (DIN EN 1825-2:2002-05, Kapitel 7.3.)


Wenn keine Rückstaugefahr besteht kann direkt an das Kanalnetz angeschlossen werden.

In jedem Fall ist dem Abscheider ein Probenahmeschacht oder eine Hebeanlage mit Probenahmemöglichkeit nachzuschalten.

Achtung

Probenahmeschacht Ø 400 aus Kunststoff, für Abscheider-

anlagen, zum Einbau ins Erdreich, zum Anschluss an die

Ableitung von Abscheideranlagen, leerlaufend.

Zu- und Ablauf DN 100/150 frei wählbar für Kunststoff-Rohre

aus: PE-HD (nach DIN 19537);

PVC-KG (nach DIN V19534);

PP oder AS.


Probenahmeraum mittlerer Durchmesser 400 mm, teles-

kopisches Aufsatzstück, Abdeckung Klasse B, geruchs-

dicht verschraubt, Absturzhöhe 120 mm.

Probenahmeschacht Polyethylen

Probenahmeschacht LW 1000 mm aus Kunststoff Polyethylen, für Abscheideranlagen, zum Einbau ins Erdreich Zu- und Ablauf DN ... für Kunststoff-Rohre aus:

PE-HD (nach DIN 19537);

PVC-KG (nach DIN V19534);

PP oder AS.


Mit integrierten Steighilfen, mit teleskopisch höhenverstellbarem Aufsatzstück aus Kunststoff, mit Abdeckung Klasse B/D nach DIN EN 124 aus GG geruchsdicht verschlossen, Absturzhöhe 120 mm.

Wahlweise

Minimale Einbautiefe erreichbar durch absägen.

Evtl. größere erforderliche Einbautiefe auf Anfrage.

Grundsätzlich ist für den ordnungsgemäßen Betrieb des Abscheiders eine Doppelhebeanlage nachzuschalten. Jede der beiden  Pumpen muss 100% des max anfallenden Abwassers fördern können. Die Umschaltung - Pumpenwechsel - erfolgt nach jedem beendeten Pumpvorgang automatisch.


Die Pumpenleistung entspricht der Nenngröße das Abscheiders in Liter/Sekunde. Geliefert werden Pumenschächte aus Polyetylen oder Beton je nach Wahl bzw. Notwendigkeit. Die Armaturen sind aus Guss GGG 40 und Edelstahl in Nennweite DN 50. Das Absenken der Pumpen in den Pumpenschacht erfolgt über das Gleitrohr oder Einhängeklaue. Die Pumpe koppelt an.


So ist ein Ziehen der Pumpe zu Inspektionszwecken problemlos. Die Pumpen sind hochwertige Edelstahlpumpen. Die Niveau-messung - Ein/Ausschaltpunkt - erfolgt über Staudruckschaltung. Die Doppelpumpensteuerung zeigt Betriebsstunden an und meldet Alarm akustisch/optisch. Die Anbringung des Steuergerätes erfolgt im Gebäude oder in einer Freiluftsäule welche neben der Abscheideranlage steht. Das Zulaufrohr DN 100/150/200 muss durch die im Schacht eingebaute Muffe ca. 150 mm in den Schacht hineingeführt werden, damit eine Probenahme möglich ist.

Abwasserhebeanlagen zur Rückstausicherung (Zugleich Probenahmeschacht)

Das dem Abscheider zugeleitete Abwasser tritt in der Regel schwallweise auf, so das die Nennleistung der Abscheider nie über einen längeren Zeitraum kontinuierlich ansteht.


Insofern reichen die angegeben Pumpenleistungen aus. In Ausnahmefällen sind leistungsstärkere Pumpen erforderlich.

Anmerkung

Warngeräte sind für den Fettabscheider nicht vorgeschrieben!


Auszug aus der DIN 4040-100:2004-12:

„Die Entsorgungsintervalle sind so festzulegen, dass die Speicherfähigkeit des Schlammfanges (halbes Schlammfangvolumen) und des Abscheiders (Fettsammelraum) nicht überschritten werden.


Schlammfang und Abscheider sind mindestens einmal im Monat, vorzugsweise zweiwöchendlich

vollständig zu entleeren und zu reinigen.


Sollten außergewöhnlich hohe Mengen an Fett oder Schlamm anfallen, so sind Kontrollen durch

den Betreiber in entsprechend kurzen Zeiträumen durchzuführen und die Entsorgung von

Schlamm und Fett in kürzeren Zeitabständen zu veranlassen.“


Diese Kontrolle wird von unserem Warngerät übernommen.




WGA 02 überwacht die Schichtdicke der abgeschiedenen Fettmenge in Fettabscheidern.

Sobald die Fettschicht die kritische Höhe erreicht, wird Alarm ausgelöst.


WGA 02 besteht aus einer Auswerteeinheit und einer konduktiven Sonde (WGA-SD 02).

Die Sonde WGA-SD 02 wird unter dem konstanten Niveau des Abscheiders montiert.


Artikel Nr.: F 6905

Warngeräte warum - wofür?

Für die Bemessung von Fettabscheidern gibt es verschiedene Methoden.


In dieser Beschreibung steht schon eine ganze Menge wissenswertes über Sinn und Zweck eines Fettabscheiders.


Wir möchten Sie jetzt auch nicht noch auffordern eine Berechnung zur Ermittlung der passenden Abscheidergröße vorzunehmen.

In den meisten Fällen passt die Größeneinteilung für den Abscheider nach der folgenden Tabelle:

Die Bemessung von Fettabscheidern

Diese Tabelle ersetzt keine Bemessung durch einen Fachkundigen.

Für konkrete Objekte ist es zwingend erforderlich ein Ingenieur-Büro oder sonstigen Fachkundigen mit der Bemessung zu beauftragen.


Zur unbedingten Beachtung für Ingenieurbüros zur Bemessung von Fettabscheidern

Bevor Fettabscheideranlagen ausgewählt, geplant und bemessen werden, sollten die wichtigsten Forderungen der einschlägigen Bestimmungen für Fettabscheideranlagen beachtet werden, nämlich die DIN 1986, DIN 4040, DIN EN 1825 sowie die kommunalen Satzungen. Der Einbau von Fettabscheideranlagen wird unter Anderem durch folgende Normen und Gesetze geregelt:

DIN EN 1825 (Abscheideranlagen für Fette)

Teil 1: Bau-, Funktions- und Prüfgrundsatze

Teil 2: Wahl der Nenngröße

DIN 4040 - 100 (Abscheideranlagen für Fette)

DIN EN 12056 (Schwerkraftentwässerungsanlagen

innerhalb von Gebäuden)

DIN 1986 - 100 (Entwässerungsanlagen für Gebäude

und Grundstücke)

Kommunale Entwässerungssatzung

(Die jeweils gültige Satzung kann bei der Stadt

eingesehen werden)

Beispiel aus einer Entwässerungssatzung:

§ 4 Begrenzung des Benutzungsrechts

„In die öffentliche Abwasseranlage und in Grundstücks-

entwässerungsanlagen dürfen insbesondere nicht ein-

geleitet werden: ...Fette  und Öle organischen Ursprungs...“

„Grenzwerte für die Einleitungen in die öffentliche Abwasser-

anlage:

erseifbare Öle und Fette: 250 mg/l...“

ATV (Arbeitsblatt A 115)

Allgemeine Richtwerte für die wichtigsten Beschaffenheitskriterien des Abwassers z.B. schwer-

fluchtige lipophile Stoffe (u.a. verseifbare Öle, Fette)

- direkt abscheidbar 100 mg/l

- soweit Menge und Art des Abwassers bei

   Bemessung nach DIN 4040 zu Abscheideranlagen über Nenngröße 10 (> NG 10)

DIN 1986 - 100  (Entwässerungsanlagen für Grundstück und Gebäude)

„Für Stoffe und Flüssigkeiten, die schädliche oder belästigende Ausdünstungen oder Gerüche verbreiten, Baustoffe oder Entwässerungseinrichtungen angreifen oder den Betrieb stören, sind Anlagen zu schaffen, die das Eindringen dieser Stoffe und Flüssigkeiten in die Leitungen verhindern...“

(Abs. 8.1)

„In Betrieben, in denen fetthaltiges Abwasser anfällt, sind Fettabscheider nach DIN 4040 einzubauen“

Allgemeines

Den Abscheideranlagen darf nur Schmutzwasser zugeleitet werden, aus dem Fette oder Öle organischen Ursprungs abgeschieden werden müssen. Nicht zugeleitet werden dürfen insbesondere:

- fäkalienhaltige Schmutzwasser

- Regenwasser

- Abwasser, das Öle und Fette mineralischen Ursprungs enthält.


Spül- und Reinigungsmittel

Soll fetthaltiges Schmutzwasser, das Spül- und Reinigungsmittel enthält, über Abscheideanlagen geleitet werden, so müssen diese Mittel abscheidefreundlich sein und dürfen keine stabilen Emulsionen bilden.


Molkereien und Käsereien

Schmutzwasser aus Molkereien und Käsereien eignet sich nur bedingt zur Behandlung in Abscheideranlagen für Fette. Gegebenenfalls sind besondere Untersuchungen anzustellen.


Fischverwertungsbetriebe

Schmutzwasser aus Fischverwertungsbetrieben, bei denen ein nennenswerter Teil des Fettes nicht nur in abscheidbarer Form anfällt, muß gesondert behandelt werden (siehe nachstehenden Absatz).


Rasch faulende Sinkstoffe

Fettabscheidern, denen Schmutzwasser mit rasch faulenden Sinkstoffen zugeleitet wird, z.B. Schmutzwasser der Fischindustrie, ist kein Schlammfang vorzuschalten, damit ein Anfaulen des Schmutzwassers mit Sicherheit vermieden wird. Grobe Stoffe sind in diesem Fall durch einen vorgeschalteten Siebkorb oder eine Siebanlage zurückzuhalten. Der Abscheider ist in solchen Fällen vor jeder Betriebspause ausreichend mit Reinwasser nachzuspülen.


Nenngrößen

Die Nenngrößen für Abscheideranlagen sind in EN 1825 festgelegt. Zwei Abscheideranlagen derselben Nenngröße (NS) können auch zu Parallelanlagen zusammengestellt werden; jedem Anlagenteil ist der halbe Zufluß zuzuführen.


Schlammfang

Das erforderliche Füllvolumen des Schlammfanges richtet sich nach der Nenngröße der Abscheideranlage. In der Regel ist das Füllvolumen des Schlammfanges mit dem 100-fachen Zahlenwert der Nenngröße in l zu bemessen. In Schlachthöfen und ähnlichen Betrieben ist das Füllvolumen des Schlammfanges mit dem 200-fachen Zahlenwert der Nenngröße in l zu bemessen.


Einbau

Die Abscheideranlagen sollen in der Nähe von Ablaufstellen, jedoch möglichst im Freien und außerhalb von Verkehrs-, Abstell- oder Lagerflächen, eingebaut werden. Um eventuelle Geruchsbelästigungen auszuschließen, ist eine Anordnung in der Nähe von Aufenthaltsräumen, Fenstern oder Lüftungsöffnungen zu vermeiden.

Besondere Betriebsbedingungen oder bauliche Gegebenheiten können eine von den Ablaufstellen entferntere Anordnung von Abscheideranlagen erforderlich machen. Die örtlich vorgegebene frostfreie Tiefe (800 mm, 1000 mm oder gegebenenfalls darüber) ist einzuhalten. Die Abscheider-anlagen sollen für Reinigungsfahrzeuge leicht erreichbar sein.


Anschluss an die Entwässerungsanlagen

Die Abscheideranlagen sind an die Schmutzwasser- bzw Mischwasserkanalisation anzuschließen. Abscheider deren Wasserspiegel unter der örtlich festgelegten Rückstauebene liegen, sind über eine nachgeschaltete Hebeanlage zu entwässern. Die Zulauf- und Ablaufleitungen der Abscheideranlagen müssen – zur Verhinderung eines Fettansatzes - ein Gefälle von mindestens 2 % (1 : 50) haben und leicht zu reinigen sein. Sind längere Leitungen aus baulichen und betrieblichen

Gegebenheiten erforderlich, so sind gegebenenfalls zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen, um

Fettansatz und Ablagerungen zu verhindern, z. B. durch Wärmedämmung der Leitungen,

automatische Heißwassernachspülvorrichtungen, Leitungsbegleitheizung. Der Übergang von einer Fallleitung in eine liegende Leitung ist mit einem Zwischenstück von mindestens 250 mm Länge aufzulösen. Anschließend ist eine Beruhigungsstrecke vorzusehen, deren Länge mindestens der 10-fachen Nennweite des Zulaufrohres entspricht. Wenn dies nicht möglich ist, kann die

Beruhigung durch Vergrößerung der Abscheideranlage erreicht werden.


Lüftung

Zur Vermeidung von Geruchsbildung, Ablagerungen, Fäulnisprozessen und Funktions-

beeinträchtigungen müssen die Abscheideranlagen, sowie deren Zulauf- und Ablaufleitungen

ausreichend be- und entlüftet werden. Zu diesem Zweck ist die Zulaufleitung als Lüftungsleitung bis über das Dach zu führen. Ferner sind alle Anschlußleitungen von mehr als 5 m Länge gesondert zu entlüften. Hat die Zulaufleitung eine Länge über 10 m und sind keine gesonderten Anschlußleitungen vorhanden, so ist die Zulaufleitung in Abscheidernähe mit einer zusätzlichen Lüftungsleitung

zu versehen.


Betrieb und Wartung

Für das ordnungsgemäße Überwachen, Leeren und Reinigen der Schlammfänge und Abscheider, sowie für die Beseitigung der Inhaltsstoffe, ist nach den geltenen Bestimmungen bzw. Satzungen zu sorgen. Der Einsatz von biologischen Mitteln (Bakterien, Enzyme) zur sogenannten Selbstreinigung ist in Abscheideranlagen nicht zulässig.

Die Intervalle für Wartung, Entleerung und Reinigung sind unter Berücksichtigung der Speicherkapazität von Fettabscheider und Schlammfang sowie entsprechend den betrieblichen Erfahrungen festzulegen. Sofern

nicht anderweitig vorgeschrieben, sollten Schlammfänge und Abscheider einmal im Monat, vorzugsweise zweiwöchentlich entleert, gereinigt und wieder mit Frischwasser gefüllt werden.

Baurichtlinien und Beriebsanleitung für Fettabscheider (nach DIN EN 1825)

   PumpstationenPumpstationen.html
   KläranlagenKlaranlagen.html
   AbscheiderAbscheider.html
   RegenwasserbewirtschaftungRegenwasserbewirtschaftung.html

Koalsezenzabscheider

Für Betriebe in denen fetthaltiges Abwasser anfällt.

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Wasser ist unser Element.